Männer als Sklaven der BiologieMontag, 14. Mai 2007
Männer als Sklaven der Biologie: Pornos aktivieren Belohnungszentrum im MännerhirnÜberraschend ist das Ergebnis nicht: der US-Neurologe Benjamin Hayden hat mit einem bildgebenden Verfahren die Hirnaktivität von Frauen und Männern untersucht, während diese sich erotische Fotos ansahen. Das Ergebnis erklärt, warum Männer nicht wegschauen können. Sie werden beim Hingucken belohnt.
Diese deutlich unterschiedlichen Verhaltensweisen der Geschlechter haben ihren Ursprung im Gehirn, wie neue Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren der Hirnaktivität zeigen. Im Gehirn, so berichtet jetzt der amerikanische Neurologe Benjamin Hayden, werden beim Mann Belohnungszentren aktiv, sobald er eine hübsche Frau sieht. Ein Mann fühlt sich dann einfach besser. Im weiblichen Gehirn dagegen passiert beim Anblick eines attraktiven Mannes nichts dergleichen. „Das erklärt, warum Männer bereit sind, für derartige Bilder Geld zu zahlen", sagt Hayden, der an der Duke University in Durham (US-Staat North Carolina) forscht. Und es erklärt auch, warum die meisten Pornografiekonsumenten Männer sind und sich das Männermagazin „Playboy" besser verkauft als das Frauenmagazin „Playgirl". Dabei verwendete Benjamin Hayden bei seinen Versuchen noch nicht einmal pornografische Fotos. Es waren einfach nur attraktive Bilder des jeweils anderen Geschlechts, die er 20 Männern und 20 Frauen vorlegte. Männer verzichteten auf eine Geldbelohnung, wenn sie eine attraktive Frau betrachten durften, oder sie vollführten umständliche Prozeduren am Computer, um eine Schöne ein weiteres Mal zu betrachten. Frauen taten so etwas nicht. Männer schauen zuerst auf das Gesicht. Inhalt
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