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Potenzprobleme: Angst vor Hilfe?

von Bernd L.
Freitag, 03. August 2007

Potenzprobleme...

      ...und die Angst vor Hilfe!

Rund 6 Millionen Männer sind allein in Deutschland betroffen, jeder fünfte Mann leidet an Erektionsstörungen. Viele von ihnen sind nicht älter als 30 Jahre: Tabu-Thema Impotenz. Mancher Mann mit Erektionsproblemen schiebt den Arztbesuch auch aus Furcht vor unangenehmen Untersuchungen immer weiter auf. Doch dazu besteht eigentlich kein Anlass: Meistens reichen für die Diagnose der erektilen Dysfunktion einfache und schmerzlose Methoden aus. Womit der Patient allerdings rechnen muss, sind eine ganze Reihe von wichtigen Fragen zu seiner Sexualität und Partnerschaft.

Erregend...Der spezielle Fall verdeutlicht, wie wichtig die Einbeziehung der entsprechenden Vorgeschichte des Patienten ist: "Ich erwischte meine Lebensgefährtin mit einem anderen Typen im Bett - in flagranti in unserem Schlafzimmer. Ich kam zur Tür rein, sie hatte gerade einen ziemlich heftigen Orgasmus. So was wünscht man seinem schlimmsten Feind nicht. Ich stand da wie der größte Depp, Schock, Herzrasen." Eine psychologische Verarbeitung um diese "Szene" wieder aus dem Kopf zu bekommen, ist unabdingbar.

"Im Geist hörte ich ihre Lustschreie. Besonders quälend waren die Träume. Ich wollte danach wieder intim werden. In dem Moment kam mir meine Ex in den Sinn. Schmerzvolle Gedanken: Deine Ex schlief mit einem anderen Mann. Warum wohl? Ist doch klar, weil du nicht gut genug warst im Bett. Und hat er ihr nicht einen fantastischen Orgasmus beschert? Hast du es nicht mit deinen eigenen Augen gesehen? Hat sie bei dir je solche Lust empfunden? Natürlich nicht, denn du bist schlicht und einfach eine Niete im Bett. An eine Erektion nicht zu denken..."

In einem anderen Fall setzte sich der Patient selbst unter hohen Erwartungsdruck: "Ich zuckte ratlos mit den Achseln, nichts ging. Über Nacht impotent? In meinem Alter? Ob es vielleicht an ihr liege, fragte sie mich. ,Quatsch‘, sagte ich, ,ich find dich bildschön und wahnsinnig sexy!‘ Sie ging und ich sah sie nie wieder. Irgendwas stimmte nicht mit mir. Nur was? Das Verrückte an der  Situation: Ich wollte ja immer, aber ich konnte nicht! Daran verzweifelst du." Der aufgesuchte Arzt gab ihm einen ziemlich ungewöhnlichen Rat: Sex mit einer weniger attraktiven Frau...

Generell wird der Urologe oder Hausarzt einem Patienten mit Potenzproblemen zu Beginn viele intime Fragen stellen, um die Beschwerden richtig einordnen zu können. Die Antworten geben ihm unter anderem Aufschluss darüber, ob eine Erektionsstörung körperlich oder eben eher psychisch bedingt ist. Neben Informationen über Beziehungsprobleme oder die eigene, eventuell depressive Gemütslage hat "Mann" folgende Fragen zu erwarten:

 
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Wenig Sex
Sagt ein Mann zum anderen: "Sag mal, hast Du auch nur noch so wenig Sex mit Deiner Frau?" Behauptet der andere: "Wenn meine Frau nicht mit offenem Mund schlafen würde, hätte ich gar keinen S...   Mist, zu lang! Rest hier...
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