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Shanghai Baby: Sex & Lust in China

von Bernd L.
Freitag, 09. März 2007

"Shanghai Baby": Sex & Lust in China

Shanghai BabyIn China ist Prüderie an der Tagesordnung und Sex eigentlich ein absolutes Tabu.  Doch jetzt fangen Chinas bekannteste Erotik-Ikone Bai Ling und die Autorin Wei Hui Den an, einen öffentlichen intimen Diskurs zu betreiben: "Ein One-Night-Stand ist vollkommen okay, weil man sowieso nicht wissen kann, ob man am nächsten Tag noch lebt."

Sie lieben es, zu provozieren, denn sie wissen: Sex sells, und Sex ist Politik in China. Gemeinsam arbeiten sie nun an der Verfilmung von Huis Roman "Shanghai Baby". Bai Ling spielt die Hauptrolle, Wei Hui schrieb das Drehbuch. Ihr gleichnamiger, semibiografischer Roman war ein Skandal in China und wurde verboten.

Sündig und mondän ist das Leben in Shanghai, eine schillernde Verheißung. Die Metropole ist das Schaufenster des neuen China und ein modernes Babylon. Hier ist die Handlung der deutsch-chinesischen Produktion "Shanghai Baby" angesiedelt, einem Film über die neue Generation in China. Die Generation Einzelkinder, die mit dem Kollektivismus ihrer Eltern wenig anfangen kann. In der ehemaligen Arbeiterstadt Shanghai wurde einst die kommunistische Partei gegründet. Heute ist die Metropole ein weit geöffnetes Tor zum Westen, eine Metapher für die Sehnsucht nach Freiheit.

In Shanghai schreibt die Heldin des Films, Coco, über Sex, Drogen und die Lebenslust ihrer Generation. Sie ist extravagant und hat Stil. Eine moderne junge Frau, die keine Angst davor hat, ihre sexuellen Begierden, ihre Schwächen, Ängste und Neugierde auszuleben. Ihre Lust lebt sie mit zwei Lovern aus.

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