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Geiz macht geil: Sex im Sonderangebot

von Wiebke S.
Freitag, 23. März 2007

Prostitution im Sonderangebot oder "Geiz macht geil"

Der Einzelhandel macht es uns seit Jahren vor, wirbt mit Super-Sonderpreisen und Rabatten. Egal ob das Duschgel für einen Euro, zwei Zahnpastas für den Preis von einer, die Strategie geht auf. Eine Millionen deutscher Männer nehmen täglich professionelle sexuelle Dienstleistungen in Anspruch. Die rund 400.000 Prostituierten, die in Deutschland arbeiten, tragen dabei nach Auskunft von Psychologen nicht unerheblich zur Entspannung des sozialen Klimas bei. Und jetzt auch zur der des Geldbeutels! Konzerne, auch in Deutschland, bekommen schon länger "Mengenrabatte" in einschlägigen Lokalitäten. Jetzt gibt´s im Bordell auch für Otto Normalbürger immer mehr Schnäppchen und auch die da geht die Strategie auf!

Sex zum Geizpreis...In Australien bekommen Rentner schon seit Jahren einen Rabatt auf Sex.  Wer sich sein Leben lang abgearbeitet hat soll zumindest im Alter sich dieses Vergnügen leisten können. Und es kommt gut an. Statt sich mit dem alt werden zu befassen frönt man im "Viper Room" von Brisbane lieber dem Laster der Jugend mit knackfrischen Frauen.

Gleiches wird übrigens auch im "Pascha" in Köln angeboten. Alle über 66 bekommen dort nachmittags 50 Prozent auf ein Matinée der Liebe.

Den Frauen gefällt es, schliesslich sind sie auf Grund der günstigen Preise immer "ausgelastet" und doch nicht allzu sehr "beansprucht." Dumm nur wenn einer der älteren Herren wirklich schlapp macht und das Herz versagt. Ob ein eventueller Abtransport oder gar eine Bestattung inklusive ist, konnte amojoo leider nicht herausfinden.

Im Großraum San Francisco erfreuen sich Firmenchefs, Manager und  Mitarbeiter aus dem Silicon Valley an den Sonderangeboten der von "Frugal John" ("sparsamer Freier"). Immer mehr Männer greifen auf ihre Website zu und lassen sich von dem Motto "Where Cheap Bastards Find Quality Ladies" ("Wo Sparfüchse Klassefrauen finden") ansprechen. Zu finden sind dort etwa 80 Damen, die gegen Bares Herren begleiten und "Ganzkörper-Massagen" anbieten. Verlangt werden nicht mehr als 200 Dollar pro Stunde. Normalerweise kosteten diese Dienste im Großraum San Francisco  über 300 Dollar die Stunde. Die Sonderangebote seien sehr gefragt.

Für "Frugal John"-Gründer Giorgio war es zunächst nur ein Spaß, bis daraus ein echtes Geschäft wurde. Giorgio war in drei Jahren bei drei Internet-Firmen rausgeflogen. Eines Tages bemerkte er in einem Forum die Klagen der Freier, dass die Damen in San Francisco seit der Dotcom-Krise viel zu teuer seien, sich das Vergnügen nicht mehr leisten konnten und nach Sonderangeboten suchten. Giorgio fand schnell ein paar Damen, die die gängigen Preise unterboten.

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